Werkstattverfahren Botanischer Garten wird zur Lachnummer

Den Neusser Piraten liegt ein E-Mail Wechsel zwischen den Architekten und Planern vor, die im Mai 2014 am Werkstattverfahren zur Zukunft des Botanischen Gartens beteiligt waren.

Daraus geht hervor, dass die Stadtverwaltung im Alleingang „Förder Landschaftsarchitekten“ aus Essen mit der Erweiterung beauftragt hat. Der 1. Bauabschnitt soll 2016 umgesetzt werden. Zuständig ist Planungsdezernent der Stadt Neuss Herr Hölters.

Der Neusser Pirat Lukas Lamla, der selbst an dem 2-tägigen Workshop beteiligt war:

Der Alleingang der Stadtverwaltung missachtet sämtliche Ergebnisse des Werkstattverfahrens. Absolut intransparent wurden hier Tatsachen geschaffen. Es ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die sich intensiv mit der Zukunft des Botanischen Gartens beschäftigt haben.
Die angebliche Bürgerbeteiligung war nur geheuchelt.

Die Piratenpartei Neuss zog mit dem Thema „Zukunft des Botanischer Garten in Neuss“ in den letzten Wahlkampf und forderte u.A. Freiflächen für Urban Gardening, also innerstädtische Gärtnerei auf kleinster Fläche.

So mit den Menschen umzugehen, ist nicht nur intransparent, sondern auch respektlos. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die Bürger sich frustriert von der Politik abwenden und den Wahlen fern bleiben,

äußert sich der Stadtverordnete Hugo Hoff empört.

Die Neusser Piratenpartei fordert die Stadtverwaltung auf, die Entscheidung zurückzunehmen und die Ergebnisse aus dem Werkstattverfahren in Form eines Wettbewerbs gegeneinander antreten zulassen.

 

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