Videoüberwachung ist kein geeignetes Mittel zur Verhinderung von Straftaten

Zur Forderung des Schulleiters Klaus Krützen, Videoüberwachung an Schulen einzuführen, sagt Lukas Lamla, Abgeordneter der Piratenfraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen:

„Videoüberwachung verhindert keine Straftaten, sondern erzeugt ein trügerisches Gefühl der Sicherheit. Es ist erwiesen, dass Videoüberwachung keine Straftaten verhindert. Das richtige Mittel wäre mehr Polizeipräsenz und eine Alarmsicherung an Türen und Fenstern, mit direkter Verbindung zur nächsten Polizeidienststelle.“

Das beste Beispiel für die Wirkungslosigkeit von Videoüberwachung sind die Schmierereien am Neubau der Moschee in Dormagen. „Der Täter hat sogar noch vor der Kamera posiert, und eine abwertende Geste gezeigt, bevor er wieder neue Schmierereien angebracht hat“ gibt Lamla zu bedenken. Bis heute konnte nicht ermittelt werden, wer der Täter war. Trotz Videoüberwachung.

„Sollte sich Dormagen für die Videoüberwachung an Schulen entscheiden, werde ich das zum Thema im Landtag machen und dagegen angehen“, verspricht Lamla.

 

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