Neusser Piraten können sich Reiner Breuer als Bürgermeister in Neuss vorstellen

reiner_breuerAm Dienstag hat sich der Bürgermeisterkandidat der SPD, Reiner Breuer, im Wahlkreisbüro der Piratenpartei auf der Erfstraße 114 in Neuss den Fragen von Piraten und Neusser Bürgern gestellt.

Dort stellte er sich und seine Agenda für Neuss vor. Beeindruckt waren die Piraten von seinem Masterplan „Digitales Neuss“.

Dieser Masterplan zeigte große Synergien beim Thema Breitbandausbau (Internet), freiem WLAN und der Unterstützung von Freifunk in der Neusser City.

Auch bei der Frage nach mehr Bürgernähe und Transparenz in der Verwaltung, zeigten sich große Übereinstimmungen. So will Breuer, wie auch die Piraten, mehr Bürgerbeteiligung in Neuss möglich machen. Auch hierbei kann das Internet genutzt werden. In der Vergangenheit wurde die Bevölkerung über geplante Maßnahmen und Investitionen, oft erst nach Vertrags- bzw. Planungsabschluss, informiert.

Beispiele dafür sind das Bauprojekt an der Römerstraße, oder der Verkauf des Grundstücks an der Brandgasse „Mehr mit den Bürgern, statt nur für die Bürger“, so die Forderung der Neusser Piratin Polina Levina.

Breuer stimmte dieser Kritik zu und möchte als Bürgermeister die Neusser früher einbeziehen. Er räumte allerdings ein, dass es einige Zeit und viel Überzeugungsarbeit braucht, um Teile der Verwaltung hierfür zu gewinnen.

Weitere Themen waren kostengünstiger Wohnraum und die Mietpreisbremse. Hier sieht Breuer einen Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit in Neuss. Durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten will er erreichen, dass Möglichkeiten schneller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, genutzt werden. Auch hier sind die Bürger mit ihren Ideen wichtig.

Zu guter Letzt wurde Breuer noch mit Forderungen aus dem kommunalen Wahlprogramm der Neusser Piraten konfrontiert. Beispielsweise dem Erhalt und der Erweiterung des Botanischen Gartens oder dem Erhalt des Konradbades.

„Wenn wir als Piraten den Bürgermeisterkandidaten der SPD unterstützen, möchten wir auch, dass er sich für unsere Forderung stark macht“ merkt der Stadtverordnete der Piraten Hugo Hoff an. „Eine Hand wäscht die andere, damit kennt man sich im Nüsser Klüngel doch aus,“ schmunzelt er augenzwinkernd. Auch Breuer und die Neusser SPD sind für den Erhalt beider Einrichtungen.

Fazit: Ein gelungener Abend, mit vielen interessanten Informationen und anregenden Gesprächen. Als die Piraten nach zweieinhalb Stunden wieder unter sich waren, war man sich einig: Man kann sich Reiner Breuer als Bürgermeister vorstellen. Mit ihm kommt frischer Wind ins Rathaus.

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