Wieder einmal droht einem der beiden Jugendzentren in Neuss die Schließung.

Diesmal trifft es das „Greyhound“ am Hafenbecken. Von Seiten der Stadt wird über eine Schließung nachgedacht, weil die Zahl der jugendlichen Besucher zurückgegangen ist. Der Sozialdezernent Stefan Hahn spricht lieber geschickt von einer Verlagerung.
Einer Verlagerung außerhalb des Zentrums mit schlechter Verkehrsanbindung, die eine spätere Schließung erst recht befürchten lässt.

Hat wirklich das Konzept nicht gegriffen, oder hat der Besucherschwund seine Ursache darin, dass in unmittelbarer Nähe seit einem Jahr umfangreiche Bauarbeiten am Hafenkopfgebäude stattfinden und dem „Greyhound“ außerdem kein Außengelände mehr zur Verfügung steht?

Ist der wahre Grund nicht eher, dass ein Jugendzentrum wie das „Greyhound“ nicht in das Konzept der „neuen City am Hafen“ passt?

Greyhound-Pier_1Die Planungen und Bauarbeiten am Hafenkopfgebäude, der Bebauungsplan des Wendersplatzes und die Planungen für die Hafenpromenade der Werhahn KG geben reichlich Raum für derartige Vermutungen.

Die Neusser Piraten fordern deshalb die Verantwortlichen zu Transparenz auf.
Die Neusser müssen Bürger und die betroffenen Jugendlichen an diesen weitreichen Entscheidungen teilhaben lassen!
Ebenso sind die Betroffenen, nämlich die Jugendlichen mit einzubeziehen.
Denn das Greyhound bietet nach Auffassung der Neusser Piraten ideale Möglichkeiten nicht nur für ein Jugendzentrum sondern auch für Kulturveranstaltungen über Generationsgrenzen hinweg, als Konzertbühne, Ausstellungsraum, etc.

Was denkst du?